Ich arbeite mit Holz, weil es ehrlich ist.
Man kann nichts verstecken. Jede Maserung, jede Kante, jede Verbindung erzählt ihre eigene Geschichte. Genau das reizt mich an diesem Material.
2022 habe ich eine alte landwirtschaftliche Scheune auf dem Anwesen meiner Großeltern in eine Werkstatt umgebaut. Mit viel Eigenleistung, Geduld und dem klaren Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem ich so arbeiten kann, wie ich es mir immer vorgestellt habe: konzentriert, präzise und ohne Kompromisse bei Qualität und Gestaltung.
Meine Arbeiten entstehen nicht nach Katalog. Sie entstehen im Kopf, im Gespräch mit dem Kunden und im direkten Umgang mit dem Material. Oft habe ich schon früh ein Bild davon, wie ein Stück am Ende aussehen kann – Farben, Proportionen, Wirkung im Raum. Gleichzeitig ist mir wichtig, ehrlich zu sagen, was machbar ist und was nicht. Gute Ergebnisse entstehen dort, wo Kreativität und handwerkliche Grenzen zusammen gedacht werden.
Ein großer Teil meiner Arbeit beschäftigt sich mit der Verbindung von Holz und Epoxidharz. Nicht als Effekt, sondern als Gestaltungsmittel. Mich interessiert dabei nicht das Produkt an sich, sondern das, was daraus entsteht: ein individuelles Stück, das es so nur ein einziges Mal gibt und genau auf den Menschen und den Raum abgestimmt ist, für den es gemacht wurde.